Regio-Cup-Ost der IOM-Modellboote

Am 25. Oktober rich­tete unser Verein unter der Ver­ant­wor­tung von Hans-Hein­rich Francke und Ralf Kra­kow­czyk den 4. Lauf zum Regio-Cup-Ost in der Modell­boot­klasse IOM aus. Diese Boots­klasse ist im Deut­schen Seg­ler­ver­band RC-Segeln orga­ni­siert und ist eine von vier von der ISAF (Inter­na­tional Sai­ling Fede­ra­tion) aner­kannten Klassen für den Fern­steuer-Betrieb. Die IOM-Klasse erfreut sich großer Beliebt­heit, können die Boote doch mit drei ver­schie­denen Riggs je nach Wind­stärke gese­gelt werden. Ein­zige Vorraus­ge­set­zung: die Akkus sind immer gut geladen und die Daumen frieren nicht ein.

Unter Wett­fahrt­leiter Uwe Kaminski gingen 15 Segler aus ganz Deutsch­land an den Start vor dem Warener Seg­ler­verein. Bei 3 bis 4 Wind­stärken aus Südost wurden in 13 Rennen die Besten ermit­telt. Hier siegte der Rang­lis­ten­erste Jens Amenda aus Leipzig, der Deutsch­land auch bei der Euro­pa­meis­ter­schaft in Kroa­tien ver­treten hat. Aus unserem Verein waren fünf Sport­freunde dabei. Es war ein gelun­gener Segeltag an der Müritz und allen Betei­ligten hat es in unserem Verein sehr gut gefallen. Ergeb­nisse

 

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Müritz Matchrace 2014

Bei per­fektem Segel­wetter mit 3 bis 4 Wind­stärken und purem Son­nen­schein gingen beim dies­jäh­rigen Audi Müritz Matchrace von ins­ge­samt elf Teams drei aus unserem Verein im Warener Stadt­hafen an den Start. Außerdem segelte unser Opti­team bei der »Night of the Juniors« im Flut­licht des THW und auch die Modell­boot­segler kämpften um die Plätze.

Müritz Matchrace (11 Boote)
  • Platz 6: Frank Prehn, Sven Riesel, Peter Ecks, Paula Prehn
  • Platz 7: Guido Ecks, Frank Bauer, Hauke Gollin
  • Platz 8: Heike Ahrent, Antje Käcks, Chris­tiane Haack
Opti-Regatta (7 Boote)
  • Platz 1: Malte Thiele
  • Platz 2: Paul Meyer
  • Platz 3: Malte Müller
  • Platz 6: Luise Haack
  • Platz 7: Nelson Bajorat
Modellbootsegeln Klasse AC 60 (4 Boote)
  • Platz 4: Chris Altenburg
Modellbootsegeln Jugendcup Klasse Morze 870 (5 Boote)
  • Platz 1: Tobias Olbrich
  • Platz 2: Paul Meyer
  • Plazt 4: Malte Thiele
  • Platz 5: Malte Müller
 

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MV-Meisterschaft der Segelvereine 2014

Am 3. Oktober wurde direkt vor dem Warener Hafen­be­cken die erste Lan­des­meis­ter­schaft der Segel­ver­eine aus Meck­len­burg Vor­pom­mern aus­ge­tragen. Dies ist deutsch­land­weit eine in dieser Form ein­ma­lige Ver­an­stal­tung. Elf Teams gingen an den Start, um unter sich ihren Meister aus­zu­ma­chen, dar­unter ehe­ma­lige Euro­pa­meister, Olym­pia­teil­nehmer und Segler der ersten und zweiten Segel­bun­des­liga. Selten hat man die Mög­lich­keit, solch hoch­ka­rä­tigen Seg­lern aus nächster Nähe zusehen zu können. In Waren fanden aber nicht nur die Segler per­fekte Bedin­gungen um ihre Manöver zu prä­sen­tieren son­dern auch die Zuschauer hatten richtig viel Spaß!

Die Segler haben alles gegeben, und so kam es natür­lich auch zu ein paar kleinen Pannen wobei der ein oder andere Teil­nehmer Bekannt­schaft mit dem kühlen Nass machte. Ein Mode­rator und ein Umpire (Schieds­richter) kom­men­tierten das Geschehen auf dem Wasser und sorgten für immer aktu­elle Zwi­schen­stände. Und span­nend war´s! Das Team aus Greifs­wald hatte es selbst in der Hand – mit einem Sieg im letzten Lauf hätten sie der War­ne­münder Crew die Füh­rung in der Gesamt­wer­tung abnehmen können. Die War­ne­münder bekamen aber Schüt­zen­hilfe vom Team aus Hohen Vie­cheln, das sich gegen das Greifs­walder Boot auf der Ziel­linie den Sieg und damit auch den 3. Platz in der Gesamt­wer­tung sicherte. So konnten die War­ne­münder ihren Vor­sprung ins Ziel retten. Das Team vom Warener Seg­ler­verein um Frank Prehn, Peter Ecks, Sven Riesel und Frank Wille belegte in der Gesamt­wer­tung den 7. Platz.

 

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Kreuzerregatta / Krümelcup 2014 (Rechlin)

Vom 26. bis 28. Sep­tember 2014 wurde beim Müritz-Segel-Verein Rechlin die Kreuz­er­re­gatta und der Krü­melcup aus­ge­se­gelt. Am später Frei­tag­nach­mittag hieß es bei leichtem Nie­sel­regen und 18°C ablegen Rich­tung Süden nach Rechlin. Mit dabei war auch wieder unser Ver­eins­jol­len­kreuzer »Peter K.« mit Tobias, Lukas und Max. Nachdem sich am Samstag der Früh­nebel ver­zogen hatte, schien die Sonne und das Wetter kün­digte einen schönen Segeltag bei 3 bis 4 Wind­stärken aus nord­west­li­cher Rich­tung an. Char­lotte, Marvin, Chris und Anton, die »Krümel« des WSV, und ihre Optis waren mit dem Trailer ange­reist. Sie segelten ihren Kurs auf der Bin­nen­mu­ritz vor Rechlin und holten von ins­ge­samt 7 Optimsten die 4 vor­deren Plätze in der Wer­tung Krü­melcup, Char­lotte den Sieg bei den Mädchen.

Bei der Kreuz­er­re­gatta segelt unser Jugend­ob­mann Bas­tian Mayr mit Paula und Luise aus der Jugend­gruppe auf seinem Fol­ke­boot. Aus­serdem waren drei Mann­schaften aus unserem Verein auf einer LM27 dabei: Uwe Prehn, Gernot Ecks und Lutz Ewert. Bei den 20er Jol­len­kreu­zern, die hier ihre Meck­len­burger Lan­des­meis­ter­schaft aus­segelten, gab es mit 19 Schiffen einen Teil­neh­mer­re­kord. In der A-Wer­tung belegte die Mann­schaft Frank Prehn, Peter Ecks und Sven Riesel den 4. Rang. Harald Ludwig, Hauke Gollin und Carsten Schön belegten Rang 7. Bei den 20er-Jol­len­kreu­zern der Gruppe C siegte Wolf-Dieter Zim­mer­mann mit seiner Mann­schaft Ingolf und Tobias Lux, den 2. Platz erse­gelten Chris­tian Ahrent, Hartmut Weiß und Rainer Schult und unser Frau­en­team mit Heike Ahrent, Antje Käcks und Carmen Eis­mann lan­dete auf Platz 7. Unser Jugend­team auf »Peter K.«, Tobias, Lukas und Max, waren der ein­zige 15er-Jol­len­kreuzer und belegten in dieser Wer­tung dem­zu­folge den 1. Platz. Nach der Sie­ger­eh­rung am Abend wurde in der Gast­stätte am Seg­ler­hafen noch gemüt­lich geklönt. Am Sonntag nach dem Früh­stück ging es dann bei 1 bis 2 Wind­stärken aus Süd­west und purem Son­nen­schein wieder in Rich­tung Heimat.

 

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Werleburgpokal 2014 (Malchow)

Am Samstag, dem 13. Sep­tember um 8 Uhr in der Frühe trafen sich einige Ver­eins­mit­glieder im Kame­runer Seg­ler­hafen, um in Rich­tung Mal­chow abzu­legen. Die Sport­freunde vom Mal­chower Segel­verein hatten zur Regatta um den Wer­le­burg­pokal ein­ge­laden. Nachdem es am Frei­tag­abend ziem­lich stür­misch war, hatte sich der Wind zum Glück etwas gelegt, denn ein paar junge Segler unserer Jugend­gruppe wollten mit dem Ver­eins­jol­len­kreuzer »Peter K.« eben­falls nach Mal­chow reisen. Gemeinsam mit Heike und Mann­schaft auf ihrem »Knurr­hahn« hatten Tobias, Carl, Ludwig und Bas­tian eine schöne Über­fahrt über den Kölpin- und Flee­sensee. Auch unser Ver­eins­vor­sit­zende Holger und seine Frau Kerstin segelten nach Mal­chow, wäh­rend unser Seg­ger­ling-Team und die Opti-Truppe auf dem Landweg anreisten. Die Boote wurden auf­ge­ta­kelt, es wurde sich an Land noch einmal gut gestärkt und um 14 Uhr ging es an die Starlinie.

Kurz nach dem Start kam, was der Wet­ter­be­richt pro­phe­zeit hatte: dicke, graue Regen­wolken. Und die ließen keinen Segler tro­cken. Trotzdem hielten alle durch, denn schließ­lich gibt es kein schlechtes Wetter, son­dern höchs­tens schlechte Klei­dung. Und dass Segler hart im Nehmen sind und ihnen Wasser von oben nichts aus­macht, haben auch unsere sieben Opti­mis­ten­kinder bewiesen. Im Anschluß an die Wett­fahrt gab es Tee zum Auf­wärmen und Kuchen zur Stär­kung, lie­be­voll von den Eltern vor­be­reitet. Der Warener Seg­ler­verein erse­gelte 4 erste und auch zweite und dritte Plätze, aber es reichte leider nicht für den Mann­schafts­sieg. Der Wer­le­burg­pokal ging an den Segel­verein Mal­chow. Die Heim­fahrt am Sonntag wurde für die zwei Jol­len­kreuzer auf­grund des Regen­wet­ters wieder sehr feucht. Beson­ders für unsere Jungen auf »Peter K.« war es sicher ein erfah­rungs­rei­ches Wochenende.

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German Open der Seggerlinge (Bodensee)

Der Segel­club Iznan e.V. ver­an­stal­tete vom 5. bis 7. Sep­tember 2014 die German Open der Seg­ger­linge. Zwei Drittel der Teil­nehmer sind bereits am Sonntag bzw. Montag zum Trai­nings­lager ange­reist. Die Unter­brin­gung im Kanu­club Singen mit angren­zender Wiese zum Zelten und mit Stell­plätzen für Wohn­mo­bile för­derte das gegen­sei­tige Ken­nen­lernen. Bert­hold sorgte täg­lich für fri­sche Bröt­chen, die wir uns beim gemein­samen Früh­stück in großer Runde schme­cken ließen. An drei Abenden ver­wöhnten uns die Frauen mit einem schmack­haften Essen. So waren alle Vor­aus­set­zungen für ein gutes Trai­nings­lager gegeben. Die Boote standen in ca. 300 m Ent­fer­nung an der Strand­pro­me­nade. Am Sonn­tag­vor­mittag hieß es erstmal die Boote auf­zuriggen. Jörn gab an seinem Boot eine Ein­füh­rung in den Trimm. Der Nach­mittag war völlig ver­regnet, so dass an Out­door-Akti­vi­täten nicht zu denken war. Genü­gend Zeit, um den Schlaf­mangel nach der 10-stün­digen Anreise nach­zu­holen. Ein gemein­sames Abend­essen in einem Land­gasthof run­dete den Tag ab.

Die Wind­vor­her­sagen für die gesamte Woche mit Aus­nahme von Mitt­woch ver­kün­deten nur schwache Winde von 1-2 Beau­fort mit weiter abneh­mender Ten­denz zum Wochen­ende. Die Vor­mit­tage wurden mit Regel­kunde unter Lei­tung von Guido genutzt und sobald die Winde es zuließen, ging es aufs Wasser. Nach dem Abend­essen gab Guido in aus­ge­wählten Situa­tionen Ein­blick in die wich­tigsten Wett­fahrt­re­geln unter Zuhil­fe­nahme von www.finckh.org. Am Mitt­woch­nach­mittag haben einige bei flottem Wind einen län­geren Törn um die Insel Rei­chenau herum bis kurz vor Kon­stanz gemacht. So war die Zeit ruck­zuck ver­stri­chen und der Beginn der German Open stand bevor. Nach der Eröff­nung und Steu­er­manns­be­spre­chung um 13 Uhr hieß es erstmal warten auf den Wind. Ich hätte nach den Vor­her­sagen von 0-4 kn Wind keinen Heller darauf ver­wettet, dass wir über­haupt eine regu­läre Wett­fahrt über die Bühne kriegen. Aber die Erfah­rung der ein­hei­mi­schen Wett­fahrt­lei­tung belehrte uns eines Bes­seren. Gegen 15.30 Uhr fing der See an, sich in der west­li­chen Ecke leicht zu kräu­seln. Der Wett­fahrt­leiter gab das Signal zum Aus­laufen. Dies geschah wider Erwarten zügig durch tat­kräf­tige Unter­stüt­zung von Hei­drun, obwohl nur eine Slip-Mög­lich­keit vor­handen war.

Viele Segler waren weiter skep­tisch, was das wohl bei diesen Low-Wind-Ver­hält­nissen werden soll. Eine Stunde nach dem Aus­laufen wurde dann doch die 1. Wett­fahrt gestartet. Guido, Wolf­hard und ich star­teten in Lee vom Haupt­feld und fuhren einen langen Schlag mit freiem Wind. Diese Seite erwies sich als die Bes­sere, so dass ich kurz hinter Dörte als Zweiter die Luvtonne run­dete. Jörn fuhr auf der rechten Seite nicht ganz so optimal. Auf der Raum- und Vor­wind­strecke gab es kaum Ver­än­de­rungen bis auf Jörn, der sich langsam von hinten ran pirschte. Am Ende der 2. Kreuz schlief der Wind fast völlig ein, so dass man eigent­lich hätte abbre­chen müssen, aber dies geschah nicht. Statt­dessen fuhr Jörn wie von Geis­ter­hand an mir vorbei, wäh­rend­dessen ich ohne Fahrt im Schiff ver­suchte, eine Wende zustande zu bringen. Die anschlie­ßende Dia­go­nale wurde dann zur Tortur. Dörte und Jörn kab­belten sich vorn. Dahinter wurde ich von Guido und Wolf­hard in die Zange genommen. Nach einer gefühlten Ewig­keit liefen wir drei im Abstand von 10 cm Vor­wind ins Ziel. Die Wind­pro­gnosen für Samstag und Sonntag waren eher noch schlechter und so haben wir gedacht, dass es das wohl jetzt war. Aber wieder wurden wir eines Bes­seren belehrt.

Samstag 9 Uhr Steu­er­manns­be­spre­chung und warten auf den Wind. Gegen 11 Uhr Kräu­seln auf dem See und raus. 11.45 Uhr Start zur 2. Wett­fahrt. Wieder in Lee gestartet und es sah gut aus. Jörn ist weiter rechts raus gefahren und hat es etwas besser erwischt, so dass er als Erster die Luvtonne run­dete, dahinter ich. Diesmal musste Dörte alles geben, um weiter nach vorn zu kommen. Einige Plätze konnte sie noch gut­ma­chen und wurde schließ­lich kurz hinter mir Dritte. Start zur 3. Wett­fahrt um 13.15 Uhr. Was zweimal gut geklappt hat, sollte auch zum dritten Mal funk­tio­nieren, aber leider daneben. Die linke Seite erwies sich diesmal als die Schlech­tere. Dörte ist rechts gefahren und hatte an der Luvtonne einen riesen Vor­sprung. Ich fand mich etwas unge­wohnt im hin­teren Drittel wieder. Dann begann die Auf­hol­jagd. Die letzte Kreuz ret­tete mich vor einem Debakel. Am Ende wurde ich Sechster. Zu einer wei­teren Wett­fahrt sollte es an dem Tag nicht mehr kommen, da der Wind ganz einschlief.

Am Ende des 2. Wett­fahrt­tages waren Dörte und Jörn punkt­gleich auf Platz 1 und 2, gefolgt von mir, aller­dings schon mit 6 Punkten Abstand. Dahinter Guido ledig­lich mit 1 Punkt mehr. So konnte es sowohl an der Spitze wie auch um Platz 3 nochmal span­nend werden. Am Sonntag vor­mittag waberte dicker Nebel über dem See, der sich lange nicht auf­lösen wollte. Als gegen 11 Uhr das Signal zum Aus­laufen kam, haben wir uns alle mit großen Augen ange­sehen, da der Nebel immer noch nicht ganz ver­schwunden war. 11.30 Uhr Start. Der See kräu­selte sich kaum und es waren auch nur Streifen. Ich hatte einen super Start, freien »Wind« und das gesamte Feld unter Kon­trolle. Nach 10 Minuten kam dann aber das was kommen musste – der Abbruch, da es kaum noch vor­wärts ging. Das war es dann. Die Plat­zie­rung nach dem 2. Tag war somit auch der Endstand.

Die gesamte Orga­ni­sa­tion, die Ver­pfle­gung und das Umfeld kann man nur als sehr gelungen her­vor­heben. Das Ein­zige, was zu einem abso­luten High­light gefehlt hat, war der Wind. Eine Anmer­kung in eigener Sache sei noch erlaubt. Herz­li­chen Dank an Hannes für seinen uner­müd­li­chen täg­li­chen Ein­satz, um das Eine oder Andere zu repa­rieren und zu optimieren.

Hartmut Weiß (GER 132)

Ergebnisse (30 Teilnehmer)
  • Hartmut Weiß: Platz 3
  • Guido Ecks: Platz 4
  • Silke Schlie­mann: Platz 9
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20er-Jollenkreuzer auf dem Starnberger See

Am 4. und 5. Sep­tember rich­tete der Mün­chener Ruder- und Segel­verein auf dem Starn­berger See die Regatta um den Toni-Herr­mann-Preis 2014 aus. Heike Ahrent vom Warener Seg­ler­verein gehörte mit Arwed Meyer zur Mann­schaft um Steu­er­mann Lutz Junker, beide vom SC Argo Berlin. Ihr Boot belegte den 6. Platz von 18 gestar­teten Jollenkreuzern.

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Blaues Band der Müritz 2014

Bei flottem Wind der Stärke 3 bis 4, in Böen 5, aus süd­west­li­chen Rich­tungen konnte am letzten Sonn­abend im August die Regatta um das Blaue Band der Müritz aus­ge­se­gelt werden. Die Start­linie wurde auf der Bin­nen­mü­ritz vor Waren aus­ge­legt, so dass Zuschauern und Gästen des Heil­bades Waren (Müritz) ein impo­santes Bild geboten wurde. Gegen 13 Uhr ertönte auf dem Start­schiff unter der Lei­tung von Wett­fahrt­leiter Holger Grund­mann das Start­si­gnal für die ins­ge­samt 82 Segel­yachten, Jol­len­kreuzer und Jollen. Nach einem Drei­ecks­kurs auf der Bin­nen­mü­ritz lag der Kurs für die Boote Rich­tung Außen­mü­ritz. Es mussten die Tonnen Elden­burg, Dicker Baum und Ansteue­rungs­tonne Sietow auf der West­seite der Müritz gerundet werden. Dann ging es zu den Fahr­was­ser­tonnen 42 bzw. 44 am Ost­ufer, bevor auf der Bin­nen­mü­ritz ein aus­ge­legtes Fass zu runden war und schließ­lich das Ziel­durch­gangs­si­gnal für die Teil­nehmer ertönte.

Als Sieger des Großen Blauen Bandes setzte sich die Mann­schaft des 20er-Jol­len­kreu­zers R 1393 durch. An der Pinne Frank Prehn, an der Vor­schot Peter Ecks und Sven Riesel, alle vom Warener Seg­ler­verein. Das Kleine Blaue Band ersiegte Guido Ecks auf seinem Seg­ger­ling, eben­falls vom Warener Seg­ler­verein. Wun­der­schöne Jol­len­kreuzer aus Holz star­teten in der Klassik-Wer­tung. Hier siegte wie im Vor­jahr der 20er-Jol­len­kreuzer R 134 mit Steu­er­mann Dieter Zim­mer­mann vom Warener Seg­ler­verein mit der Mann­schaft Rainer Schult und Torsten Neu­mann. Das Blaue Band der Mehr­rumpf­boote erse­gelte das Boot »Affen­zahn« mit der Mann­schaft Mat­thias Ott und Mat­thias Sauer von der Segel­ka­me­rad­schaft Waren. Bei den Kut­tern ging die Mann­schaft um Thomas Men­gede, eben­falls von der Segel­ka­me­rad­schaft Waren, als erste über die Ziellinie.

Für die Kinder- und Jugend­klassen lag der gesamte Kurs auf der Bin­nen­mü­ritz. Hier wurden 4 Wett­fahrten gese­gelt. Dabei konnten die Seg­le­rinnen und Segler ihr schlech­testes Ergebnis strei­chen. Bei den Opti­misten gewann das Blaue Band die 12-jäh­rige Anne-Lene Wes­ter­kamp vom Röbeler Segel­verein, das Blaue Band für die Segel­jolle Cadet gewannen Alina Pank und Hannah Pau­line Leh­mann vom Segel­verein Mal­chow. Das Blaue Band der 420er gewann wie im Vor­jahr Steu­er­mann Lukas Hundt mit Vor­schoter Tobias Olbrich vom Warener Seg­ler­verein. In der Klasse der Laser 4.7 gewann Maxi­mi­lian Enders vom Müritz-Segel-Verein Rechlin. Feva Janis Winkel und Mats Kuhnle, eben­fall aus Rechlin, heißen die Sieger in der Jolle RS. Vom Warener Seg­ler­verein siegte Nils Diller in der Klasse OK Mini.

Der Wet­ter­gott hatte ein Ein­sehen mit den Seg­le­rinnen und Seg­lern und ließ alle mit tro­ckenen Segeln an Land kommen, bevor dann später der Regen ein­setzte. Das konnte der Stim­mung auf dem Kame­runer Gelände des Warener Seg­ler­verein keinen Abbruch tun. Der Vor­sit­zende Holger Grund­mann dankt seinem Team von frei­wil­ligen Hel­fern, die dazu bei­getragen haben, dass das »Blaue Band 2014« wieder zu einer schönen Ver­an­stal­tung wurde. Außerdem gilt der Dank den EDEKA-Märkten Ingolf Schu­bert in Waren (Müritz) für die Unter­stüt­zung bei der Preis­ver­lei­hung für die Kinder und Jugend­li­chen dieser Regatta sowie den Müritz­fi­schern für die Bereit­stel­lung der Preise in den Erwachsenenklassen.

Ergebnisse
 

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Fahrtenseglertreffen 2014 (Rechlin)

Einige Ver­eins­mit­glieder machten sich am zweiten August­wo­chen­ende auf den Weg, um den Rech­liner Segel­freunden zum Fahr­ten­seg­ler­treffen einen Besuch abzu­statten. Der Müritz-Segel-Verein Rechlin hatte ein tolles Pro­gramm vor­be­reitet. Freitag konnte am Begrü­ßungs­abend schon getanzt werden, Samstag ging es dann raus zur gemein­samen Geschwa­der­fahrt zum Claassee mit einem Imbiss, dem Besuch des Luft­fahr­tech­ni­schen Museums, Anle­ger­bier und Tanz am Abend. Zum Abschluss am Sonntag gab es Früh­shoppen mit Blas­musik und eine Tom­bola. Sicher war es für alle Teil­nehmer ein gelun­genes Treffen, für das wir uns bei den Orga­ni­sa­toren herz­lich bedanken möchten! Der WSV wird in zwei Jahren wieder dabei sein.

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Neptunregatta 2014 (Plau)

Die Neptun­re­gatta am 9. und 10. August 2014 in Plau am See war wie immer eine gelun­gene Ver­an­stal­tung. In den ver­gan­genen Jahren hatten wir gute Star­ter­felder, eine per­fekte Regattalei­tung, faire Fahrten und einen schönen Regat­ta­a­bend mit Live-Musik und bester Ver­sor­gung. Und das sollte auch in diesem Jahr so sein. Wind war mit Stärke 4, in Böen 5 Bft ange­sagt und die Tem­pe­ra­turen von bis zu 28°C in der Luft und 23°C im Wasser waren auch sehr angenehm.

Zehn Seg­ger­linge hatten sich ange­meldet. Durch Ver­let­zung und andere Umstände gingen nur acht Segler ins Rennen. Und es hat allen Spaß gemacht! Am Samstag sollten 3 Wett­fahrten gestartet werden. Der Wind war gut, auf dem See waren ver­ein­zelt Schaum­kronen zu sehen und Wolken, auch dunkle, zogen zügig vorbei. Dörte und Dieter ent­schieden sich des­halb für die kleinen Groß­segel, die anderen für Voll­zeug. Im Hafen war es noch gut geschützt und wir waren ange­halten, uns raus­schleppen zu lassen. Dies nicht wegen des Wet­ters, son­dern um Unfälle mit der Schiff­fahrt zu ver­meiden und um Geld (man fährt an der Was­ser­schutz­po­lizei vorbei) zu sparen. Auf dem See ange­kommen, wurden die Schlepp­leinen wieder ein­ge­rollt und die ersten Pro­be­schläge gese­gelt. Aus­ge­schrieben waren 2 Kurse. Wir segelten zuerst den 2. Kurs mit einem Dreieck und einem Up-and-Down. Wir hatten auch den 2. Start, nach den Ixylon. Alles lief pünkt­lich und ohne Fehl­starts ab. Trotz der wenigen Starter und einer genü­gend großen Start­linie habe ich es geschafft, in der 2. Reihe zu starten. Unser neuer Probe-Seg­ger­ling­s­egler Henry-Andreas hat sich auf der ersten Kreuz mächtig ins Zeug gelegt und lag lange vor mir. Wolf­hard fuhr mehr auf der rechten ufer­nahen Seite und Guido ganz weit nach links. Ich hab es dann in der Mitte ver­sucht und siehe da, ich kam vor Guido ins Ziel. Ein Erfolgs­er­lebnis für mich, als 2. ins Ziel zu kommen. Leider war das nur einmal so. Beide haben in den fol­genden Rennen dann dem rest­li­chen Feld keine Chance gelassen. Guido hatte nach dem ersten Tag einen 3. und zwei 1. Plätze, Wolf­hard einen 1. und zwei 2. Plätze, beide also 5 Punkte. Ich hatte 8 Punkte und Dörte 12 Punkte. Vor der letzten Wett­fahrt stand also schon fest, dass ich den Bericht schreiben muss und Guido sollte vor Wolf­hard bleiben, damit er gewinnt. Beim Rein­schleppen in den Hafen zog dann noch ein Gewitter über uns rüber, das unsere Boote ins Schau­keln brachte und mit Wasser anrei­cherte. Auch an Land hörte der See nicht auf, denn das Wasser lief in einer geschlos­senen Fläche den Park­platz und die Straße her­unter. Nach ein paar Minuten kam die Sonne wieder durch und die Segel konnten trocknen. Wer Hunger und Durst hatte, konnte sich am Speisen- oder Geträn­ke­wagen bekös­tigen lassen. Die Live-Band probte auch schon und ver­suchte die rich­tige Laut­stärke für den Seg­ler­verein zu finden.

Der Sonn­tags­lauf schien sich ähn­lich zu gestalten. Guido vor Wolf­hard auf der Kreuz vorn. Ich mit Respekt schon etwas abge­schlagen hin­terher. Die beiden segelten wie beim Matchrace. Sobald Wolf­hard etwas unter­nahm, kon­terte Guido. Ich dachte, dass ich daraus viel­leicht pro­fi­tieren kann und hab den beiden zuge­schaut. Leider wohl zu sehr, denn bei der Wende an der Luvtonne wäre ich bei­nahe geken­tert. Ich hatte mir die Füße mit der Groß­schot ver­knotet und die Ruder­pinne auch noch ein­ge­klemmt. Zum Glück blieb ich tro­cken. Aber Dieter und Dörte hatten fast auf­ge­schlossen. Auf dem ersten Raum­schot­kurs konnte ich meinen Vor­sprung vor beiden behaupten. Sie waren heute mit ihrem großen Segel unter­wegs. Für mich erstaun­lich war, dass Dieter an der Lee­tonne gera­deaus weiter fuhr, um in den Hafen zu segeln (die Schiene für den Unter­liek­stre­cker war abge­rissen). Auf der 2. Kreuz holte dann Dörte mächtig auf. Nach der Tonne 2 hat sie mich dann über­holt, so dass sie etwa 2 Boots­längen vor mir lag. Da sie mich auf der letzten Kreuz garan­tiert abge­deckt hätte, bin ich hinter einem 15er-Jol­len­kreuzer durch­ge­fahren. Dörte hätte zurück­fahren müssen. Auf meiner Seite hatte ich dann mehr Wind und einen kleinen Zieher. Damit war ich vor dem Ziel wieder an 3. Stelle. Die beiden Matchracer hatten einen rie­sigen Vor­sprung und trotzdem mit­ein­ander Spaß gehabt. Auch allen anderen hat es beim Plauer Was­ser­sport­verein wieder sehr gut gefallen. Danke an die Orga­ni­sa­toren und die Land­crew! Wir kommen wieder!

Frank Bauer (GER 210)

Ergebnisse (8 Teilnehmer)
  • Guido Ecks: Platz 1
  • Frank Bauer: Platz 3
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