Nebelpokal 2020 (Güstrow)

Am 17./18. Oktober hatte der Sport­verein Ein­heit Güs­trow zur Regatta um den Nebel­pokal ein­ge­laden. Die Ver­an­stal­tung wurde unter Ein­hal­tung eines strengen Hygi­e­nekon­zeptes durch­ge­führt. So wurde die Teil­neh­mer­zahl begrenzt und die Seg­le­rInnen auf drei Ver­eine auf­ge­teilt, um mit genü­gend Abstand die Boote zu slippen. So kam sich tat­säch­lich nie­mand zu nahe. Aus­ge­schrieben war die Regatta für Ixy­lons, Cadets (die hier ihre LJM aus­segelten) und Optis. Bei den Optis hatten ins­ge­samt 22 Boote gemeldet. Unser Plan war, mit acht Optik­in­dern aus unserem Verein zu starten. Durch Krank­heit und Schul­ver­an­stal­tung mini­mierte sich unsere Gruppe auf fünf.

Wir machten uns am Samstag früh um 7 Uhr auf den Weg nach Güs­trow. Nach der Eröff­nung um 10 Uhr fuhren wir im dichten Nebel zum Regat­ta­ge­biet auf dem Güs­trower Inselsee. Um 11 Uhr sollte der erste Start sein. Langsam verzog sich der Nebel und eine tolle, herbst­liche Stim­mung kam mit der Sonne auf. Aber leider war noch kein Wind in Sicht. So war­teten wir. Wir war­teten auch um 12 Uhr noch. Eine leichte Brise setzte ein, aber wir war­teten auch um 13 Uhr, um 14 Uhr. Die Wett­fahrt­lei­tung wollte einen per­fekten Kurs für die Seg­le­rinnen und Segler haben. Wir ver­brachten vier Stunden War­te­zeit mit Pad­deln, Treiben, Essen, Naschen und Wort­spielen. Wir übten uns in Geduld. End­lich konnten wir beob­achten, wie die Tonnen aus­ge­legt wurden und um 15 Uhr das Start­si­gnal über dem See ertönte. Der Wind blies mit knapp 2 Bft., lies aber wäh­rend der Wett­fahrt wieder nach. Immerhin hatten wir an diesem Tag eine Wer­tung auf dem Zettel. Unsere ein­zige Opti-B-Segelerin Lara und unsere Regatta-Anfänger haben sich bemüht, den Kurs best­mög­lich abzu­se­geln. Keine leichte Auf­gabe, die Kon­zen­tra­tion hatte nach der langen War­te­zeit merk­lich nach­ge­lassen. Da für Sonntag Wind­stärken von 4, in Böen 7 Bft ange­sagt waren, ent­schieden wir uns gegen die wei­tere Teil­nahme. Wir packten unsere Optis und unser Schlauch­boot ein und waren um 19 Uhr wieder im hei­mat­li­chen Verein.

Bei dieser einen Wett­fahrt belegte Lara Bauch den 11. Platz. Kurz vorm Ziel segelte Arne Erd­mann an ihr vorbei auf Platz 10. Es folgten Lilli Kerber auf Platz 13, Frida Bauch auf Platz 17 und Nele Christen auf Platz 19. Ein schöner Abschluss der Segel­saison 2020, wie ich finde. Danke an die vielen Helfer, beson­ders an die Groß­el­tern von Lilli sowie die Eltern von Nele und Arne. Mein beson­derer Dank gilt Laras und Fridas Mama, Inga Bauch.

Heike Ahrent, Jugend­wartin

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Landesjugendmeisterschaft 2019 (Greifswald)

Am 10./11. Oktober rich­tete der Greifs­walder Yacht­club die dies­jäh­rige Lan­des­ju­gend­meis­ter­schaft Meck­len­burg-Vor­pom­mern aus. Die Ver­an­stal­tung war vom August auf dieses Datum ver­schoben worden und fiel nun leider in die Herbst­fe­rien. Viele Fami­lien hatten ihren Urlaub geplant und so waren die Geschwister Maxi und Miguel Leetz die ein­zigen Ver­treter unseres Ver­eins, die dank der Orga­ni­sa­tion ihrer Eltern an der Meis­ter­schaft teil­nahmen. Bei herr­li­chen Segel­be­din­gungen star­tete Maxi mit ihrem Opti in der B-Wer­tung. Sie erreichte in der ersten Wett­fahrt einen her­vor­ra­genden 17. Platz und lan­dete nach sechs Rennen in der Gesamt­wer­tung auf Platz 48 von 100 Booten! Tolle Leis­tung, Maxi! Ihr Bruder Miguel star­tete im Feld der Laser 4.7 für unseren benach­barten Verein WWK, wo er auch regel­mäßig in dieser Boots­klasse trai­niert. Er belegte am Ende den 34. Platz von 36 Booten.

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Ecolea Cup 2020 (Rostock)

Am Wochen­ende vom 26. bis 27.9. fand beim Ros­to­cker Yacht­club der dies­jäh­rige Ecolea Cup statt, an dem auch der WSV mit zwei 420er teil­nahm. Am ersten Tag der Regatta herrschten schwie­rige Segel­ver­hält­nisse für die Segler. Bei 10 Grad Cel­sius war es eine kühle Ange­le­gen­heit. Außerdem wurde Wind zwi­schen fünf und sechs Wind­stärken gemessen. Wei­terhin waren über­wie­gend Kader­seg­le­rinnen und -segler ver­treten. Trotz allem fanden sich Helene und Feli­citas am Ende des Tages auf dem 6. Platz wieder, Tim und Nelson auf dem 4. Platz. Leider kam es an diesem Tag auch zu Bruch. So ist bei einer Ken­te­rung der Spinnaker von Tim und Nelson kaputt gerissen. Trotz des Regens am Sonntag waren alle gut gelaunt und bereit, sich erneut mit den anderen zu messen. Jedoch gab es im Ver­gleich zum vor­he­rigen Tag einen kom­pletten Wet­ter­um­schwung. Zwar reg­nete es noch in Strömen, aber der Wind wurde bedeu­tend weniger. So zeigte es sich, dass es eine völlig neue Sor­tie­rung der Liste gab. Trotz der schwie­rigen Ver­hält­nisse konnten Tim und Nelson ihren 4. Platz bei­be­halten. Leider ver­loren Helene und Feli­citas einen Platz und fanden sich am Ende der Regatta auf dem 7. Platz wieder. Alles in allem kann man sagen, dass es ein erfolg­rei­ches Wochen­ende für den WSV war. (Text: Nelson Bajorat)

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Einhandpokal 2020 (Güstrow)

Beim Was­ser­sport­verein Güs­trow wurde am 19. und 20. Sep­tember um den Ein­hand­pokal gese­gelt. Maxi Leetz war die ein­zige Teil­neh­merin unserer Opti-Flotte. Von 46 Booten belegte Maxi den 14. Platz, wobei sie in der zweiten Wett­fahrt einen beacht­li­chen 2. Platz errang. Herz­li­chen Glück­wunsch!

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FSN-Cup 2020 (Warnemünde)

Vom 11.–13. Sep­tember 2020 fand beim Yacht­club Warnow der FSN-Cup als Qua­li­fi­ka­tion für die WM-/JEM-Aus­schei­dung der 420er statt. Luise und Char­lotte Haack segelten auf der Ostsee gegen ins­ge­samt 66 Mann­schaften. 6–8 Wind­stärken und die großen Wellen vor War­ne­münde waren eine große Her­aus­for­de­rung, aber auch eine tolle Erfah­rung für die beiden Schwes­tern. Sie belegten Platz 55.

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Kinder- und Jugendsportspiele 2020 (Röbel)

Der Röbeler Seg­ler­verein rich­tete am 12. Sep­tember die dies­jäh­rigen Kinder- und Jugend­sport­spiele des Land­kreises Meck­len­bur­gi­sche Seen­platte aus. Aus unserem Verein waren fünf Optis und zwei 420er dabei. Bei west­li­chen Winden um 3-4 Bft. segelte unser Nach­wuchs auf einem Up-and-Down-Kurs um die Tonnen. Nach vier gese­gelten Wett­fahrten nahm der Wind deut­lich zu und die Wett­fahrt­lei­tung ver­legte die Regat­ta­bahn weiter ins Innere der Röbeler Bucht. Trotzdem pfiffen ordent­liche Böen über den See. Es gab voll­ge­lau­fene Boote und Ken­te­rungen. Jeden­falls kämpften unsere Kinder ordent­lich und wurden am Ende dafür belohnt. In den Gesamt­wer­tung erlangte Maxi bei den Optis den 2. Platz, Nelson und Tim mit fünf ersten Plätzen den Sieg bei den 420ern. Herz­li­chen Glück­wunsch an alle!

Optimist nach Altersklassen
  • Frida Bauch: Gold­me­daille (AK 7)
  • Lilli Kerber: Gold­me­daille (AK 9)
  • Lara Bauch: Platz 4 (AK 10)
  • Maxi Leetz: Gold­me­daille (AK 11)
  • Eva Fiedler: Sil­ber­me­daille (AK 11)
420er nach Altersklassen
  • Feli­citas Ensat & Helene Schade: Gold­me­daille (AK 13)
  • Nelson Bajorat & Tim Daner: Gold­me­daille (AK 16)
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Blaues Band der Müritz 2020

Am 29. August fand unsere dies­jäh­rige Wett­fahrt um das Blaue Band der Müritz statt. 1932 erst­mals aus­ge­tragen, wäre es in diesem Jahr die 70. Auf­lage der Regatta nach dem Krieg gewesen, die wir uns aller­dings etwas anders vor­ge­stellt hatten. Auf Grund der Corona-Situa­tion und den damit ver­bun­denen Ein­schrän­kungen war es für uns also »nur« das 69½. Blaue Band. Das tat dem Segel­spaß aber keinen Abruch. Ins­ge­samt gingen 70 Boote an den Start, davon 26 in den Kinder- und Jugend­boots­klassen. Bei bestem Segel­wetter star­teten die Jollen, Jol­len­kreuzer und Kiel­boote auf der Innen­mü­ritz, bevor es um die fest­ge­legten Tonnen auf der Außen­mü­ritz und dann Rich­tung Ziel auf der Innen­mü­ritz ging. Die Kinder und Jugend­li­chen segelten einen separat aus­ge­legten Kurs auf der Innen­mü­ritz. Für einige von ihnen war es die aller­erste Regatta, die sie tapfer meis­terten.
Der Vor­stand dankt an dieser Stelle noch mal allen, die bei der Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung geholfen haben und hofft, dass wir im nächsten Jahr unser 70. Blaues Band wieder mit zünf­tiger Sie­ger­eh­rung und fröh­li­cher Regatt­a­party feiern können.

 

Ein Artikel vom 17.08.2020 aus dem Nord­ku­rier:

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Gemeinsames Trainingswochenende

Am 22. und 23. August hatten wir die Kinder- und Jugend­gruppen vom Röbeler Seg­ler­verein mit ihrem Ver­eins­trainer Jörg Leja und von unserem benach­barten Verein WWK mit Trainer Utz Bräu­tigam zu einem gemein­samen Traings­wo­chen­ende ein­ge­laden. Das Trai­ner­team wurde unse­rer­seits von Raoul Bajorat, Tobias Lux, Bas­tian Mayr und Heike Ahrent ver­voll­stän­digt. Außerdem besuchte uns der Lan­des­trainer für die Optis und Sich­tungs­trainer vom Seg­ler­ver­band MV Frank Hil­de­brandt mit eigenem Trai­ner­boot und stand uns das ganze Wochen­ende mit Rat und Tat zur Seite.

Samstag um 9 Uhr trafen wir uns zu Eröff­nung, takelten die Boote auf und war­teten auf Wind. Die Müritz war platt. So haben sich alle Trai­nings­gruppen mit Boots­trimm und Segel­theorie beschäf­tigt. Nach dem Mit­tag­essen mussten wir noch eine Unwet­ter­front pas­sieren lassen und end­lich konnten wir bei 2 Wind­stärken aufs Wasser. Schöne Bilder sind ent­standen, wann sind auf der Bin­nen­mü­ritz schon mal so viele Kinder- und Jugend­boote zu sehen?!

Am Sonntag war der Wind­gott gnädig mit uns und belohnte uns mit 3-4 Wind­stärken. So konnten wir bestes Trai­ning für unsere Kinder gestalten. Sogar unsere Opti C Kinder hielten bei diesem für sie »starken« Wind durch und schenkten ihrer Trai­nerin am Nach­mittag ein strah­lendes Lächeln. Wir sind schon ganz gespannt, wie sie bei der ersten Regatta ihres Lebens, dem Blauen Band der Müritz, um die Tonnen segeln werden.

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Sommertrainingslager 2020

Mit Beginn der Som­mer­fe­rien wurden vom Minis­te­rium die Kon­takt­be­schrän­kungen auf­ge­hoben und wir durften in alt­be­währter Weise unser Segel­trai­nings­lager im Verein durch­führen. Die Kinder und uns Trainer freute das sehr. Wir alle hatten viel Spaß, was man an den vielen Fotos erkennen kann…

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